Mit dem Wohn­mo­bil zu den Lofo­ten — Das Fazit der Wed­dingsty­lervon am

Norwegen mit dem Reisemobil als Familie erleben.

Wohnmobilreise mit Kleinkind zu den Lofoten.


Nach einer aben­teu­er­li­chen Rei­se kommt hier unser Fazit zu unse­rem Wohn­mo­bil Trip als Fami­lie nach Nor­we­gen zu den Lofo­ten. Das Wich­tigs­te zuerst: Unge­wöhn­li­che Rei­sen mit dem Baby oder einem Klein­kind sind mög­lich! Wir durf­ten die­se Erfah­rung bereits zwei Mal erle­ben und haben dies damit ein­drucks­voll bewie­sen. Unse­re Toch­ter Fan­ni hat von ihren 11 Lebens-Mona­ten bereits 7 Wochen im Cam­per ver­bracht.

Man darf sich von sei­nen eige­nen Ängs­ten oder den Zweif­lern im Umfeld nicht von sei­nen Träu­men abhal­ten las­sen. Jeder ist selbst für sein Glück ver­ant­wort­lich. Ein Aben­teu­er ist immer eine Rei­se, die vom kon­ven­tio­nel­len Weg abweicht. Unsi­cher­hei­ten kön­nen Beglei­ter sein, soll­ten aber nicht domi­nie­ren. Und ein posi­ti­ves Mind­set sowie der Zusam­men­halt unter­ein­an­der hel­fen beim einem erfolg­rei­chen Rei­se­ver­lauf.

A und O ist eine gute Vor­be­rei­tung. Das fängt beim Packen mit Köpf­chen an. Vor allem, wenn man in extre­me Wit­te­rungs­ver­hält­nis­se fährt. Also: Die Rou­te gut pla­nen und sich genau zu infor­mie­ren. Wel­che Tem­pe­ra­tu­ren kön­nen im schlimms­ten Fall auf einen zukom­men. Wir hat­ten in unse­rer käl­tes­ten Nacht minus 25 Grad Cel­si­us.

Camping in Eis und Schnee in Norwegen.

Ham­mer­stad Cam­ping vor Svol­va­er auf den Lofo­ten, wo wir 5 Näch­te ver­bracht haben.

Check­lis­te: 10 Din­ge, die man beden­ken und ein­pa­cken soll­te

Die 10 wich­tigs­ten Din­ge für eine Wohn­mo­bil-Rei­se zu den Lofo­ten:

  • Habe ich gute Win­ter­rei­fen?
  • Ver­fü­ge ich über pas­sen­de Schnee­ket­ten und kann ich sie mon­tie­ren?
  • oder nut­ze ich Spikes — wir wür­den sie nach unse­rer Rei­se jedem emp­feh­len
  • Woher bekom­me ich mein Gas, wenn ich unter­wegs bin? Vor allem in Schwe­den ist es im Win­ter nicht ganz ein­fach. Wir hat­ten mehr Glück als Ver­stand.
  • Wild­cam­pen ist im Win­ter auf­grund der Schnee­mas­sen nicht immer mög­lich. Klei­ne Stra­ßen sind nicht geräumt und abge­le­ge­ner Natur­plät­ze sind nicht erreich­bar.
  • Gute Win­ter­ar­beits­hand­schu­he, Schnee­schau­fel und Ther­mo­schutz­fo­lie für die Front­schei­ben sind ein Muss. Sie wer­den täg­lich in Gebrauch sein.
  • Aus Fami­li­en­sicht ist es wich­tig, dass jeder gute Ther­moklei­dung besitzt. Dazu genug Käl­te­schutz­creme für Gesicht & Hän­de für alle. Eine Wärm­fla­sche und meh­re­re Decken sind eben­falls zu emp­feh­len.
  • Für Out­door-Lieb­ha­ber: Schnee­schu­he, Schuh-Schnee­ket­ten, Gama­schen, Merinoun­ter­wä­sche, wind­dich­te Jacken, Ther­mo­ja­cken und Regen­schutz ste­hen an ers­ter Stel­le auf der Pack­lis­te. Fun­sport-Aus­rüs­tung und Schlit­ten machen das Aben­teu­er kom­plett.
  • Ein extra Heiz­strah­ler ist Gold wert! Die­ser kann benutzt wer­den wenn man Zugang zu Strom hat, so wird jede Mög­lich­keit, etwas Gas zu spa­ren, genutzt.
  • Vie­le klei­ne Wege sind nur spär­lich geräumt. Und durch den vie­len Schnee meist nicht mit dem Kin­der­wa­gen befahr­bar. Eine Baby- oder Kindertra­ge bzw. ein Schlit­ten schaf­fen Fle­xi­bi­li­tät.
  • Eine gute Rei­se­apo­the­ke an Bord – bes­ser zu viel, als zu wenig. Teil­wei­se bewegt man sich abseits jeder Zivi­li­sa­ti­on. Oder man hat nur rar besie­del­tes Land vor sich. Soll­te jemand krank wer­den, ist man zuerst auf sich gestellt. Es kann eine Wei­le dau­ern, bevor man einen Arzt oder ein Kran­ken­haus erreicht. Wir sind — dem Him­mel sei Dank — die gan­ze Rei­se über gesund geblie­ben.
Outdoor Aktivitäten in Schnee und Eis.

Gran­dio­se Aus­sich­ten auf die Fjor­de in Nor­we­gen.

Fazit unse­rer Wohn­mo­bil­rei­se zu den Lofo­ten

Zusam­men­fas­send kön­nen wir sagen, dass wir die span­nends­te Rei­se unse­res Lebens genie­ßen durf­ten. Wir haben uns einen Traum erfüllt und haben zum ers­ten Mal in unse­rem Leben die Auro­ra Borea­lis gese­hen. Die­ses Erleb­nis, das wir auch mit Fan­ni geteilt haben (auch wenn sie sich spä­ter nicht dar­an erin­nern wird) ist für immer in unse­rem Her­zen und unse­ren Köp­fen.

Aurora Borealis

Car­rie und die Nord­lich­ter am Uttak­leiv Beach.

Wir hat­ten gro­ße Ängs­te und Zwei­fel wäh­rend der Rei­se. Aber wir haben gelernt, die­se gemein­sam zu bewäl­ti­gen und unse­re Gedan­ken in eine neue Rich­tung zu len­ken. Wir stan­den vor vie­len klei­nen und grö­ße­ren Her­aus­for­de­run­gen. Immer wie­der wur­den unse­re Ner­ven auf die Pro­be gestellt. Jedoch haben wir auch dafür sehr schnell Lösun­gen gefun­den.

Als Paar und als Fami­lie wur­de uns Tag für Tag vor Augen geführt, wie gut wir als Team funk­tio­nie­ren. Wir wis­sen jetzt, dass wir sprich­wört­lich jedes Aben­teu­er meis­tern wer­den. Das hat uns noch mehr zusam­men­ge­schweißt! Für unse­re Toch­ter sind wir wirk­lich krea­tiv gewor­den. Einer Gesangs­kar­rie­re steht nach unzäh­li­gen Stun­den Vor­sin­gen nichts mehr im Wege. Und auch Tier­stim­men kön­nen wir nach die­sem Trip per­fekt imi­tie­ren.

Platz zum Musizieren im Reisemobil

Die gro­ße Kuschel­ecke im Adria Wohn­mo­bil dient auch als Musik­zim­mer, wenn das Wet­ter kein Lager­feu­er zulässt.

Die­se wun­der­schö­ne, ein­zig­ar­ti­ge Rei­se war ganz bestimmt erst der Anfang. Wir wer­den unse­rer Toch­ter noch vie­le beson­de­re Orte die­ser Welt zei­gen und das auf jeden Fall mit dem Wohn­mo­bil. Es ist nicht nur ein Fort­be­we­gungs­mit­tel, son­dern eine Lebens­phi­lo­so­phie. Eins wer­den mit der Natur, fle­xi­bel und unab­hän­gig sein. Sich zuhau­se füh­len, egal wo man ist.

Mit dem Wohnmobil zu den schönsten Plätzen Norwegens.

Eis, Schnee und das beson­de­re Nord­licht an den Fjor­den.

Wir freu­en uns auf die nächs­te Expe­di­ti­on. Dan­ke auch an das Team von Gebets­roi­ther!

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