Sandburgen bauen — Tipps für den #UrlaubmitKindernvon am

Sandburg bauen im Urlaub mit Kindern

Sand­burg bauen zählt zu den Lieblings­beschäf­ti­gun­gen der Kinder beim Urlaub am Meer. Heute erk­lären wir euch, wie ihr eine richtig gute Sand­burg baut, seit wann es diese Tra­di­tion gibt und worauf man beim Sand acht­en sollte.

Urlaub am Meer, schöne Wellen, fein­er weich­er Sand. Was gibt es schöneres als jet­zt mit Kübel und Schaufel bewaffnet bis ganz nach vorne zum Wass­er zu gehen und dort eine Burg zu bauen? All jene, die in ihrer Kind­heit immer nach Ital­ien in Urlaub gefahren sind, ken­nen das bes­timmt. Ohne Sand­kü­bel und Schauferl war am Strand kein Staat zu machen.

Strand bei Camping Union Lido

Das lieben Kinder in Ital­ien, der Sand­strand ist per­fekt für Sand­bur­gen.

Also haben wir uns gedacht, wir schauen uns das The­ma Sand­burg bauen ein­mal genauer an. Denn auch unsere Kun­den senden immer wieder Fotos ihrer Kinder, die am Strand im Sand wühlen oder ihre Eltern bis zum Hals im Sand einge­graben haben.

Sandburg bauen – Auf die Technik kommt’s an

Für eine richtig gute Sand­burg brauchst du zuallererst ein­mal Sand. Jet­zt wer­den einige von euch sagen: „Hey eh klar, was soll das?“

Ja, das wis­sen wir. Aber es kommt tat­säch­lich auf die Qual­ität und Zusam­menset­zung des Sandes an. Für das Sand­burg bauen hat sich körniger Sand als bestes Bau­ma­te­r­i­al erwiesen. Ist der Sand rund­körnig, hält er näm­lich nicht. Nur eck­ige Sand­körn­er behal­ten die Form. Salzwass­er wirkt zudem als Kle­ber.

Schaut mal das näch­ste Video an. Hier zeigt euch ein Profi, wie das geht, mit dem Sand­burg bauen:

Eckdaten zum Sandburg bauen

  • Das Fun­da­ment erricht­en (geht mit ein­er Schalung, beispiel­sweise Plas­tikkiste ohne Boden).
  • Wass­er dazu, Sand gut durch­mis­chen – der Sand soll feucht sein.
  • Sand fest­stampfen – das macht das Fun­da­ment sta­bil.
  • Kleinere Form für den Burgturm auf­set­zen und wieder mit feuchtem Sand füllen.
  • Sand zwis­chen­durch mit Wass­er besprühen. So lässt er sich bess­er for­men und er hält.
  • For­men car­ven mit einem Mess­er (geht auch mit kleinem Spa­tel oder ein­er Plas­tikkarte).
  • Immer von oben nach unten arbeit­en.
  • Fen­ster mit einem Eis­löf­fel aus Plas­tik einze­ich­nen und her­aus sch­aben.
  • Mit Stro­hhalm über­schüs­sige Körn­er weg­pusten.
  • Mit dem Pin­sel sauber putzen.

Fer­tig ist das Ding. Für eine mit­tel­große Sand­burg müsst ihr rund 4 Stun­den Aufwand rech­nen.

Mit Strandgut (Muscheln, Stöckchen oder Fed­ern) kön­nt ihr die Burg verzieren.

Hund aus Sand am Strand

Gebet­sroither Fans sind sehr kreativ

Ach ja, das Her­auss­ch­aben von For­men aus dem Sand­block nen­nt man Car­ven. 😉

Das müsst ihr für das Sand­burg bauen mit an den Strand nehmen

  • kleine Kübel und Schaufeln
  • Sprüh­flasche
  • Eis­löf­fel
  • Spa­tel
  • Stro­hhalme
  • Strandgut sam­meln zum Verzieren

Wie alles begann

Vielle­icht fragt ihr euch, seit wann Sand­bur­gen im Urlaub gebaut wer­den? Das begann in der Mitte des 19. Jahrhun­derts. Damals fuhr man in Som­mer­frische ans Meer, an die Ost- und Nord­see. Und da die Urlauber es sich nicht nach­sagen lassen woll­ten, dass sie jet­zt drei Wochen auf der faulen Haut liegen, began­nen sie Sand­wälle um ihre Strand­körbe zu erricht­en. Das war die erste Sand­burg.

Alte Postkarten zeu­gen übri­gens davon, dass damals schon kleine Kunst­werke errichtet wur­den. Heute find­en sog­ar Ausstel­lun­gen und Wet­tbe­werbe wie das Sand­skulp­turen­fes­ti­val in Berlin oder die Sand World in Lübeck statt. Den Wel­treko­rd unter den Sand­bur­gen hält der Land­schaftspark Duis­burg-Nord. 2017 wurde dort eine Sand­burg mit 16,679 Metern Höhe errichtet.

Zusammenfassung Sandburg bauen

Auf diesen Camp­ing­plätzen find­en eure Kinder beste Bedin­gun­gen fürs Sand­burg bauen vor:
Camp­ing Belvedere Pine­ta in Gra­do, Ital­ien
Vil­lage Camp­ing Jok­er in Cav­alli­no-Tre­por­ti, Ital­ien
Camp­ing Le Esperi­di in der Toskana, Ital­ien

Wer an den läng­sten Sand­strand der östlichen Adria zum Sand­burg bauen fahren möchte, kann dies auf Camp­ing Safari Beach in Mon­tene­gro tun.

Fotos: Pixabay CC0 Creative Commons und Gebetsroither

CampingurlaubFreizeitItalien