Lipica und Top-Destinationen in Slowenien mit dem Wohnmobilvon am

Mit der Kutsche durch Lipica.

Man kann auch eine Kutschfahrt durch das Gestüt Lipica machen.


Slowe­nien ist abso­lut eine Wohn­mo­bil-Reise wert. Es bietet viel mehr, als nur eine Durch­fahrsta­tion auf dem Weg von oder nach Kroa­t­ien. Wir haben für Euch mal Lipi­ca und Top-Des­ti­na­tio­nen in Slowe­nien mit dem Wohn­mo­bil einen kurzen Früh­lings-Besuch abges­tat­tet. Lei­der war das Wet­ter noch nicht so richtig traumhaft, aber die Ein­drücke waren den­noch fan­tastisch.

Heimat der majestätischen Lipizzaner

Die Heimat der weltweit bekan­nten, schneeweißen Lip­iz­zan­er ist in Lipi­ca. Dieser Ort, der heute fast auss­chließlich vom Gestüt ein­genom­men wird, liegt rund 17 km nördlich von Tri­est. Der frühere Kutschen-Feld­weg, der bei­de ver­band, ist immer noch zu erken­nen. Bis ins 16. Jahrhun­dert geht die Geschichte des Gestüts Lipi­ca zurück. Inzwis­chen ist es das älteste, das immer noch diese tra­di­tionelle Pfer­derasse züchtet.

Schon auf der Anfahrt passiert man end­lose weiße Zäune, hin­ter denen sich die bewe­gungs­freudi­gen Lip­iz­zan­er den ganzen Som­mer aus­to­ben dür­fen. Rund 10 Quadratk­ilo­me­ter umfasst das gesamte Gelände und man kann einen großen Teil davon besichti­gen. Auf dem großen Park­platz vor dem Gestüt find­en auch unsere zwei Reise­mo­bile Platz — in der Hoch­sai­son ist hier sich­er mehr los. Die Park­platzge­bühr wird einem beim Kauf der Ein­trittskarte zurück­er­stat­tet.

Im Basis­preis von € 16,00 ist eine Führung durch das Gestüt enthal­ten — oder man geht selb­ständig auf Erkun­dungs­tour. Wer das Lip­iz­zan­er-Train­ing oder die Reitvor­führung bucht, der hat den Gestüts­be­such gle­ich inklu­sive (Preis von  € 21 bis € 23 — alles Preise für Erwach­sene). Das wür­den wir unbe­d­ingt empfehlen, denn es ist beein­druck­end, diese kraftvollen Tiere bei der Arbeit zu sehen. Die aktuellen Ter­min erfährt man auf der Web­site von Lipi­ca.

Aus schwarz mach weiß

Beson­ders nett ist die Zeit von Ende April bis Mitte Juni. Dann kom­men näm­lich die kleinen Lip­iz­zan­er-Fohlen im Gestüt auf die Welt. Im Fohlen­stall ste­hen diese gemein­sam mit ihren Müt­tern und sind, bis auf eine weiße Blesse, noch raben­schwarz. Erst im Alter von sechs bis 10 Jahren wech­seln sie ihre Fell­farbe auf weiß.

In dieser lusti­gen Jugendzeit haben die Fohlen in Lipi­ca fast Nar­ren­frei­heit. Trotz­dem wer­den sie von den erfahre­nen Train­ern aufmerk­sam in ihrer Entwick­lung beobachtet. Und schon bald zeigt sich, wer für die Aus­bil­dung zum Vorstel­lungs-Pferd geeignet ist oder wer für die Zucht aus­gewählt wird.

Alle Lipi­ca Pferde stam­men aus den tra­di­tionellen Zucht­li­nen des Gestüts. Dafür wer­den sechs Hengstlin­ien und 17 Stuten­lin­ien nach der Zuchtverord­nung immer wieder gekreuzt. So bleibt über Jahrhun­derte die Urvari­ante der Lip­iz­zan­er erhal­ten.

Was man unbedingt in Lipica tun sollte:

  • Stal­lun­gen besichti­gen
  • Train­ing oder Show anse­hen
  • Fohlen­stall besuchen
  • die Ponys kraulen
  • eine Kutschfahrt machen
  • das Lipi­ca Muse­um durch­stöbern

Lipica und Top-Destinationen in Slowenien mit dem Wohnmobil — Anreise nach Lipica

Von Tri­est aus ist man über hüb­sche, kleine Land­straßen in rund 20 Minuten in Lipi­ca. Man kön­nte die Strecke natür­lich auch mit dem Fahrrad zurück­le­gen — ist rel­a­tiv eben. Und Tri­est ist natür­lich auch immer einen Besuch wert.

Von Rije­ka aus sind es 72 Kilo­me­ter bis nach Lipi­ca. Eine tolle Sta­tion auf dem Heimweg vom Urlaub. Camp­ing­platz entwed­er in Tri­est (Camp­ing Mare Pine­ta, hier gibt es auch Gebet­sroither Mobil­heime) oder direkt in Sezana.

 

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