Übergabe beim Miet-Wohnmobil ganz einfach erklärtvon am

So einfach geht die Übergabe eines Miet-Wohnmobils


Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Wohn­mo­bil zu kaufen, der sollte sich unbe­d­ingt vorher ver­schiedene Fahrzeug­typen auslei­hen. Egal, ob Van, Teil­in­te­gri­ert­er, Alkoven oder vollinte­gri­ertes Wohn­mo­bil. Bei Gebet­sroither gibt es eine bre­ite Auswahl zu attrak­tiv­en Miet­preisen und mit jed­er Menge Ausstat­tung. Und Dank dem net­ten Ser­vice Team wird man auch bei der Abhol­ung opti­mal betreut. Deswe­gen haben wir die Über­gabe beim Miet-Wohn­mo­bil ganz ein­fach erk­lärt.

Das ist wichtig rund ums Fahrzeug

Bei der Über­gabe an den Stan­dorten in Liezen oder Hagen­brunn nehmen sich unsere Mitar­beit­er viel Zeit für eine prak­tis­che Ein­schu­lung. Unab­hängig von dem Fahrzeug-Typ arbeit­en wir mit unseren Kun­den diese Punk­te gemein­sam ab:

  • Stro­man­schluss — am Wohn­mo­bil ist eine dreipolige CEE-Außen­steck­dose ange­bracht. In jedem Miet­mo­bil wird ein langes Stromk­a­bel mit CEE-Steck­ern, sowie ein Adapterk­a­bel von Schuko (Schutzkon­takt) auf CEE. Denn nicht alle Camp­ing­plätze sind mit CEE Steck­dosen aus­ges­tat­tet.
    Beim Ansteck­en immer darauf acht­en, dass man den Schutzdeck­el etwas anhebt, da dieser als Arretierung vorge­se­hen ist.
  • Fahrradträger — alle Miet-Wohn­mo­bile und Camp­ing­busse bei Gebet­sroither haben Fahrradträger am Heck. (auch die Miet-Wohn­wa­gen) Je nach Per­so­n­e­nan­zahl kön­nen hier bis zu vier Fahrräder trans­portiert wer­den.
  • Camp­ing­mö­bel und Geschirr — kann bei Gebet­sroither auf Wun­sch mit dem Miet­fahrzeug bestellt wer­den. Dann sind Tisch, Stüh­le, Geschirr und Kochgeschirr schon ordentlich im Fahrzeug eingeräumt.

Gas und Wasser

  • Gas­flaschen — wir ver­wen­den die beige-grauen Euro­gas­flaschen, die man in Öster­re­ich, Deutsch­land, Ital­ien, Slowe­nien und Kroa­t­ien auch an vie­len Stellen prob­lem­los gegen eine neue, gefüllte Flasche aus­tauschen kann. In anderen Län­dern ist das häu­fig nicht so ein­fach. Allerd­ings liegt der Durch­schnittsver­brauch ein­er vierköp­fi­gen Fam­i­lie (im Som­mer) bei rund 3 kg Gas pro Woche. So dass man mit ein­er 11 kg Flasche oder zwei 5 kg Flaschen prob­lem­los drei Wochen auskommt. Im Win­ter (wenn viel geheizt wird) sieht die Sit­u­a­tion allerd­ings anders aus — diese Erfahrung haben auch die Wed­dingstyler bei ihrem Nordlicht-Trip gemacht.
    Die Gasverteilung ist im Gass­chrank mit einem Aus­gle­ichsven­til direkt am Anschluss sowie einem Zusatzven­til (meist ein klein­er grün­er Knopf) gesichert. Beim Flaschen­tausch also Flaschen­hahn zudrehen, Rest­gas durch drück­en des Aus­gle­ichsven­til ablassen, Schlauch abdrehen. Neue Flasche anschließen (fest anziehen), Flaschen­hahn auf­drehen und dann kurz das Aus­gle­ichsven­til betäti­gen. Sollte z.B. am Herd kein Gas ankom­men, das grüne Sicher­heitsven­til ca. 5 Sekun­den gedrückt hal­ten.
  • Abwass­er — Wohn­mo­bile sind mit einem Abwasser­tank aus­ges­tat­tet, indem alle Abwass­er aus Küche und Bad zusam­men­laufen. Zur Pflege des Tanks wird dieser meist mit einem Grauwass­er-Auf­bere­it­er gefüllt. Den Tank sollte man nur über einem geeigneten Entsorgungss­chacht (in Ital­ien häu­fig sog­ar auf Rast­plätzen vorhan­den, son­st am Camp­ing­platz) leeren. Dazu mit dem Aus­laufrohr (meist an der linken Fahrzeug­seite unter dem Auf­bau unge­fähr in Fahrzeug­mitte) über den Schacht fahren und den Sper­rhahn auf­drehen. Danach schließen nicht vergessen!

Die Markise — wichtiger Sonnenschutz

  • Markise — in der Fahrzeug­garage oder im Lader­aum befind­et sich meist auch die Drehkurbel für die Markise. Diese ist mit ein­er Teleskop­stange aus­ges­tat­tet. Kurbel auf die benötigte Länge ausziehen, in die Auf­nah­me­buchse an der Markise ein­führen und dann langsam die Markise aus­fahren. Sobald man die Markise auf Griffhöhe hat, kann man die bei­den Stützbeine, die in der Markisen­führungss­chiene eingeklappt sind, seitlich ausklap­pen und als Abstützung ver­wen­den, bis die Markise kom­plett aus­ge­fahren ist. Achtung! Immer die Markise mit den Zur­rgurten seitlich absich­ern, da Wind­böen son­st schnell Schä­den anricht­en.
  • WC-Kas­sette — die WC-Kas­sette für die Chemietoi­lette im Fahrzeug ist immer bere­its mit der richti­gen Menge WC-Chemie und Wass­er vor­be­füllt. Sollte die Toi­lette voll sein, leuchtet am WC im Wohn­mo­bil eine Lampe auf. Die Kas­sette wird von außen ent­nom­men, dazu den Arretierung­shebel kurz anheben. Vor dem Ausleeren den Entlüf­tungsknopf betäti­gen. Auf den Camp­ing­plätzen sind die Entsorgungssta­tio­nen gekennze­ich­net. Kas­sette mit Wass­er ausspülen und dann wieder mit Chemie und Wass­er befüllen.

Im Wohnmobil Innenraum

Auch im Reise­mo­bil gibt es den einen oder anderen wichti­gen Gebrauchs-Hin­weis:

  • Der Kühlschrank ist meist mit ein­er Automatik aus­ges­tat­tet und schal­tet von dem Betrieb während der Fahrt automa­tisch auf den Strom­be­trieb um, wenn das Fahrzeug am 220 Volt Netz angeschlossen ist.
  • Der Gash­erd arbeit­et meist mit einem Selb­stzün­dungsmech­a­nis­mus, so dass man sich das Feuerzeug sparen kann.
  • Alle Steuerungsmöglichkeit­en für Licht sowie die Anzeige der Bat­terie-Ladestände und der Tank-Füll­stände sind in einem zen­tralen Bedi­enele­ment (oft über der Tür oder über dem Kühlschrank) ange­bracht. Bei der neuen Fahrzeuggen­er­a­tion als Touch­screen.
  • Daneben find­et sich meist noch ein zusät­zlich­es Bedi­enele­ment für den Boil­er (Warmwasserzu­bere­itung) und die Heizung.

Alle wichti­gen Infor­ma­tio­nen zum Fahrzeug, sowie Tipps zur Behe­bung der häu­fig­sten Fehlerquellen sind in der fahrzuge­spez­i­fis­chen Ser­vice-Mappe zusam­mengestellt. Diese liegt in jedem Miet­fahrzeug von Gebet­sroither bere­it. Und soll­ten alle Stricke reißen — ein­fach die Ser­vi­cenum­mer unseres Betreu­ung­steams anrufen! Wir helfen gerne.

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